{"id":330,"date":"2013-11-05T16:19:56","date_gmt":"2013-11-05T16:19:56","guid":{"rendered":"http:\/\/iws-ev.de\/iws\/?p=330"},"modified":"2013-11-05T16:22:09","modified_gmt":"2013-11-05T16:22:09","slug":"330","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/iws-ev.de\/iws\/2013\/11\/05\/330\/","title":{"rendered":"Angriff auf Strabafahrer"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">seit Jahren liegt uns als IWS das subjektive Sicherheitsempfinden der Fahrg\u00e4ste und des Fahrpersonals im \u00d6PNV am Herzen. Wir gehen davon aus, wenn sich die Kunden in den Fahrzeugen des Nahverkehrs sicher f\u00fchlen, vor allem in den zeitlichen Randlagen, gewinnt der \u00d6PNV weitere Fahrg\u00e4ste. Doch unsere Hinweise und Mahnungen wurden nicht ber\u00fccksichtigt, noch wurden wir als Gespr\u00e4chspartner akzeptiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber gerade weil fast alle unsere Mitglieder regelm\u00e4\u00dfige Nutzer des \u00d6PNV sind, wissen wir um die Sicherheitsprobleme im Umfeld der Haltestellen, Bahnh\u00f6fe und in den Fahrzeugen. Einzelne Mitglieder von uns waren entweder schon selbst Opfer oder Zeugen von \u00dcbergriffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus diesem Grund entschieden wir uns letztes Jahr dieses heikle Thema noch deutlicher anzusprechen und luden am 08.01.2013 u. a. Vertreter der hiesigen Polizeibeh\u00f6rden zur Monatsversammlung der IWS ein, um \u00fcber die Sicherheit im \u00d6PNV zu sprechen. Doch alle angeschriebenen Dienststellen sagten ihre Teilnahme ab. Es gebe keine Probleme, andere Zust\u00e4ndigkeiten oder sogar eine Sicherheitspartnerschaft zwischen Polizei und WSB.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch was hatte der Fahrer am vergangenen Mittwoch davon, als eine Straba wegen eines Kfz im Gleisbereich liegenblieb und ein Fahrgast den Fahrer massiv bedr\u00e4ngte und unter Gewaltanwendung, entgegen der Anweisung des Fahrers, das Fahrzeug verlie\u00df. Ein Anruf bei der Polizei war erfolglos, die angeforderte Streife erschien erst am Unfallort nachdem der Ersatzbus die Stra\u00dfe sperrte und die Fahrg\u00e4ste umsteigen lie\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und nun die Pressenotiz \u00fcber den Angriff auf den Fahrer in der Linie 5 vergangenen Freitag. Wir gehen davon aus, da\u00df die publizierten F\u00e4lle nur ein geringer Teil des \u201eEisberges\u201c sind und fordern hiermit erneut den Schutz der Fahrg\u00e4ste und des Fahrpersonals im \u00d6PNV. Damit ist ausdr\u00fccklich nicht nur die WSB gemeint. Unsere Forderung gilt genauso f\u00fcr die Z\u00fcge der DB und die weiteren Verkehrsunternehmen im \u00d6PNV.<\/p>\n<p><strong>Doch was k\u00f6nnte man \u00e4ndern?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es f\u00e4ngt bei dem Einsatz der Kontrolleure der WSB an. Diese werden seit Monaten nur noch als Fahrer in den Stra\u00dfenbahnen gesehen \u2013 anscheinend hat die WSB ein massives Personalproblem. Aber auch die DB hat in vielen Z\u00fcgen die Zugbegleiter reduziert oder ganz abgebaut und der Sicherheitsdienst der Bahn bzw. die Bundespolizei ist au\u00dferhalb der gro\u00dfen Bahnh\u00f6fe wie Schweinfurt oder W\u00fcrzburg nur selten zu sehen!<br \/>\nVor Jahren gab es auf der Linie 5 f\u00fcr einige Monate die Begleitung einzelner Fahrten durch die Polizei. Doch uns ist klar, da\u00df die Personaldecke f\u00fcr einen solchen Aufwand nicht vorhanden ist \u2013 ohne die Bereitschaftspolizei einzusetzen.<br \/>\nHier w\u00e4re eine L\u00f6sung die Sicherheitswacht. Steht doch im Gesetz \u00fcber die Sicherheitswacht in Bayern ausdr\u00fccklich deren Pr\u00e4senz im Bereich des \u00d6PNV.<br \/>\nUnd wie sieht es mit der Video\u00fcberwachung in den Fahrzeugen aus? Die meisten Fahrzeuge in W\u00fcrzburg haben entweder keine oder nur unzureichende Sicherheitseinrichtungen, obwohl unseren Informationen zu Folge die Stadt Gelder f\u00fcr entsprechende Technik bereitgestellt haben soll. (Diese Information konnten wir leider in der kurzen Zeit nicht verifizieren.)<br \/>\nIm Bereich der Haltestellen l\u00e4\u00dft sich unserer Meinung nach mit geringen Mitteln die Sicherheit erh\u00f6hen: Der Einsatz von mehr Licht. Eine ausreichende Beleuchtung verbessert zus\u00e4tzlich das \u201esubjektive Sicherheitsempfinden\u201c der Fahrg\u00e4ste. Bei einer Besichtigung aller Haltestellen im Bereich der Stra\u00dfenbahn und einiger Bushaltestellen Anfang 2013 mu\u00dften wir hier hohe Defizite feststellen, die allerdings in den letzten Monaten durch die WSB verringert wurden.<br \/>\nAuch wir k\u00f6nnen an dieser Stelle keine Ideall\u00f6sung liefern. Wird doch allgemein viel \u00fcber Angriffe auf das eingesetzte Personal im \u00d6PNV berichtet, nicht nur die beiden Vorf\u00e4lle in der letzten Woche in W\u00fcrzburg. Grund f\u00fcr uns, dieses Thema nicht mehr ruhen zu lassen. Es ist zwar sehr diffizil und wir werden als Laien in der Diskussion die rechtliche Seite mit Sicherheit nicht in G\u00e4nze erfassen, aber das ist auch nicht unsere Aufgabe. Wir m\u00f6chten vor allem den beiden beteiligten Parteien helfen. Einmal dem Personal im Fahrbetrieb und auf der anderen Seite den Fahrg\u00e4sten.<br \/>\nAber gerade die Kunden haben, im Unterschied zum Personal, meistens eine Alternative und entscheiden sich zunehmend gegen eine Nutzung des \u00d6PNV.<br \/>\nUnsere wichtigste Frage bleibt daher, wie das subjektive Sicherheitsempfinden der Fahrg\u00e4ste gesteigert werden kann und welche Chancen sich dadurch f\u00fcr den \u00d6PNV bieten? Dies mu\u00df in den n\u00e4chsten Wochen diskutiert und L\u00f6sungen zeitnah umgesetzt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>seit Jahren liegt uns als IWS das subjektive Sicherheitsempfinden der Fahrg\u00e4ste und des Fahrpersonals im \u00d6PNV am Herzen. 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