{"id":197,"date":"2010-12-21T14:42:50","date_gmt":"2010-12-21T14:42:50","guid":{"rendered":"http:\/\/iws-ev.de\/iws\/?p=197"},"modified":"2011-01-04T18:25:43","modified_gmt":"2011-01-04T18:25:43","slug":"info-april-1992","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/iws-ev.de\/iws\/2010\/12\/21\/info-april-1992\/","title":{"rendered":"Info 1991"},"content":{"rendered":"<p><strong>IWS \u2013 Info ?????<\/strong><\/p>\n<p>KEIN Flugblatt &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; \u00a0und KEINE Zeitung &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..<\/p>\n<p>Aber trotzdem eine Informationsschrift der<br \/>\n<strong>Interessengemeinschaft W\u00fcrzbur\u00adger Stra\u00dfenbahn e. V. (IWS):<\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Der Verein:<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die IWS ist ein parteipolitisch unabh\u00e4ngiger, eingetragener Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, den \u00d6ffentlichen Personennahverkehr in W\u00fcrzburg und seiner Umgebung zu f\u00f6rdern. Dabei steht das umweltfreundliche, schie\u00adnengebundene, elektrisch betriebene Verkehrsmittel Stra\u00dfenbahn im Vorder\u00adgrund. Wir verstehen uns aber auch, in Ermangelung eines Benutzerbeirates, als Interessenvertreter der Kunden des \u00d6PNV. Unsere Mitgliederschaft setzt sich aus Angeh\u00f6rigen aller sozialen Schichten und Altersklassen, Parteien, Geschlechter und vor allem aus Laien und Fachleuten zusammen.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Die Verfasser:<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bernd Hebenstreit:<\/strong> Jahrgang 1967, kaufm. Lehre, Abitur, Wehrdienst, beruf\u00adliche T\u00e4tigkeit, demn\u00e4chst Studium der BWL<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Thomas W. Wenzel :<\/strong> Jahrgang 1964, kaufm. Lehre, berufliche T\u00e4tigkeit, Bun\u00addesbahnbeamter, Abitur, Wehrdienst, Studium der BWL<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Das Ziel:<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um unsere Vorstellungen und Anregungen in Zukunft in kompakter und zielge\u00adrichteter Form weitergeben zu k\u00f6nnen, werden wir, die IWS, die &#8218;IWS &#8211; INFO&#8216; ab sofort in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden ver\u00f6ffentlichen. Wir wollen hier Stel\u00adlung zu Fragen der Verkehrspolitik nehmen, die Entscheidungstr\u00e4ger, die Presse und den B\u00fcrger im Raum W\u00fcrzburg informieren. Und wir m\u00f6chten einen benutzerfreundlichen \u00d6PNV mitgestalten helfen. Als Hilfe f\u00fcr diese Arbeit haben wir unter anderem das Buch &#8222;Stadtbahn f\u00fcr W\u00fcrzburg&#8220; von Thomas Nau\u00admann und Christian Langenheim herangezogen.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes:<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>G\u00fcnter Br\u00e4uer :<\/strong> Jahrgang 1938, technischer Postbeamter<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Vereinsanschrift:<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Interessengemeinschaft W\u00fcrzburger Stra\u00dfenbahn e. V.<br \/>\nHartmannstra\u00dfe 07<br \/>\n8700 W\u00fcrzburg<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">EDITORIAL :<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Athen hat oft Fahrverbote wegen des Smog verh\u00e4ngt. Die Bewoh\u00adner der f\u00fcnf neuen Bundesl\u00e4nder erwarben in einer Art Rausch fast jedes nur erreichbare Westauto. Stockholm m\u00f6chte Autos nur noch gegen geb\u00fchrenpflichtige Sonderausweise, die gleich\u00adzeitig Jahreskarten f\u00fcr den \u00d6PNV sind, in die Innenstadt hin\u00adeinlassen, und Stuttgart will diesbez\u00fcglich hierzulande Vor\u00adreiter spielen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die einen fordern die totale Sperrung der Innenst\u00e4dte f\u00fcr das Auto, und Herr Pr\u00f6schl sagt ein &#8222;totes&#8220; W\u00fcrzburg voraus, wenn nur noch die Anwohner Parkpl\u00e4tze in der Stadt erhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei diesem Meinungswirrwarr und der Stra\u00dfenbauwut der hiesi\u00adgen Verwaltung mu\u00df endlich eine f\u00fcr W\u00fcrzburg tragf\u00e4hige L\u00f6\u00adsung gefunden werden, die allen, sowohl den B\u00fcrgern als auch den Gesch\u00e4ftsleuten und Besuchern, gerecht wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Solch eine L\u00f6sung kann nur aus einem gesunden Miteinander von Individualverkehr (Auto) und \u00d6PNV (Bus und Bahn) bestehen. Denn die Grenzen der Leistungsf\u00e4higkeit des Autos erweisen sich jeden Tag im Stau, ebenso wie sich die Leistungsf\u00e4hig\u00adkeit des \u00d6PNV au\u00dferhalb der Ballungsr\u00e4ume zeigt, wo Hettstadt als erschreckendes Beispiel mit zwei Fahrten am Sonntag von Hettstadt nach W\u00fcrzburg dienen mag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir wollen nicht die Stadt W\u00fcrzburg f\u00fcr den Autoverkehr sper\u00adren, sondern einen vern\u00fcnftigen Kompromi\u00df finden, der, soweit als m\u00f6glich, allen gerecht wird:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Anwohnern, den Kunden, den Besuchern und den Gesch\u00e4ftsleu\u00adten &#8211; nur den notorischen Autofahrern nicht!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Linie 07<\/span><\/strong> &#8211; die notwendige Anbindung des westlichen Umlandes an das Schienennetz<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor circa zwanzig Jahren entstand in H\u00f6chberg die Planung zum Ausbau der Aschaffenburger und Hauptstra\u00dfe (damals B 08). Der erste Bauab\u00adschnitt, die seit Jahren fertiggestellte Umgehungsstra\u00dfe, hat die B 27 als breite Asphaltschneise mitten im Wald an die B 08 angebunden, um die Ortsdurchfahrt H\u00f6chbergs, die Heidelberger und Hauptstra\u00dfe (ehemals B 27), grundlegend zu entlasten. Heute wissen wir, da\u00df der Verkehr aus der Richtung Kist und Tauberbischofsheim, sowie Eisingen und Waldbrunn, weiterhin die &#8222;Abk\u00fcrzung&#8220; durch den Ortskern bef\u00e4hrt, w\u00e4hrend die &#8222;ro\u00admantische Stra\u00dfe&#8220;, der hunderte von B\u00e4umen weichen mu\u00dften, nicht in dem Ma\u00dfe frequentiert wird, wie sich die Planer und Bef\u00fcrworter dies vorgestellt hatten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Stra\u00dfenbauamt, unter der Leitung von Herrn Volker Fehn, die Regie\u00adrung von Unterfranken und die Mehrheit der H\u00f6chberger Kommunalpolitiker glauben nun, die L\u00f6sung aller Probleme im zweiten Bauabschnitt gefunden zu haben: den vierspurigen Ausbau der Aschaffenburger und Hauptstra\u00dfe (B 08\/27) innerhalb der Marktgemeindegrenzen. Logischerweise richtet sich nun das ganze Streben der Regierenden auf die Verwirklichung die\u00adses Projektes, womit die verkehrspolitische Zeit in H\u00f6chberg f\u00fcr Jahre stehenbleibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Umgestaltung des Leistengrundes im Rahmen des ersten Bauabschnit\u00adtes, Anfang der siebziger Jahre, gab es einen Vorsto\u00df der W\u00fcrzburger Stra\u00ad\u00dfenbahn GmbH, die Schiene nach H\u00f6chberg zu f\u00fchren, wenn man daf\u00fcr von der geplanten Umgehungsstra\u00dfe Abstand n\u00e4hme. Damals lie\u00dfen sich die Bef\u00fcrwor\u00adter des Ausbaus die UnWirtschaftlichkeit einer Stra\u00dfenbahnlinie mittels eines Gutachtens best\u00e4tigen, womit der Umbau vollzogen wurde und die Pl\u00e4\u00adne der WSB in der Schublade verschwanden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mehr als f\u00fcnfzehn Jahre sind seitdem vergangen. Die verkehrspolitische Situation in W\u00fcrzburg und seinen Randgemeinden hat die Grenze des Ertr\u00e4g\u00adlichen l\u00e4ngst hinter sich gelassen, und selbst in das W\u00fcrzburger Rathaus ist mit dem Beschlu\u00df aus dem Jahre 1985, den \u00d6PNV verst\u00e4rkt auszubauen, etwas Bewegung gekommen. Allerdings ist der Bau der Linie 05 der bisher einzige Sieg der Schiene \u00fcber die stetig breiter werdenden Stra\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Rahmen der \u00dcberlegungen, wie die Schiene den Individualverkehr vor der Stadtgrenze W\u00fcrzburgs abfangen kann, verfolgt die WSB die Projekte der Li\u00adnie 01\/05 (Nord) nach Versbach und Lengfeld \/ Estenfeld (siehe \u00fcbern\u00e4ch\u00adstes Kapitel), der Linie 06 ins Frauenland, zur Universit\u00e4t am Hubland und nach Gerbrunn (siehe n\u00e4chstes Kapitel) und der Linie 07 \u00fcber die Zel\u00adlerau nach H\u00f6chberg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">B\u00fcrgermeister Hillecke, um Jahre vom verkehrspolitischen Fortschritt \u00fcber\u00adholt, sieht sich nun mit dem Problem konfrontiert, da\u00df er und seine Regie\u00adrenden aus dem Jahre w\u00e4hrenden Dornr\u00f6schenschlaf geweckt und von einer f\u00fcr sie wohl nicht ganz \u00fcberschaubaren Situation nahezu \u00fcberrollt werden. Denn Verkehrspolitiker in Stadt und Land, sowie zahlreiche Interessengruppen und B\u00fcrgerinitiativen, haben l\u00e4ngst erkannt, da\u00df der Verkehrsstrom, der t\u00e4glich durch H\u00f6chberg nach W\u00fcrzburg hineinstr\u00f6mt, noch vor H\u00f6chberg aufgehalten wer\u00adden mu\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Denn bei einem prognostizierten Verkehrszuwachs von fast 25% bis zum Jah\u00adre 2000 w\u00e4re der Ausbau bald der zu Beton gewordene Schildb\u00fcrgerstreich. Der ohnehin nur um knapp f\u00fcnfhundert Meter in Richtung W\u00fcrzburg verscho\u00adbene Stau w\u00fcrde dann nicht auf einer Spur, sondern auf zwei Spuren in H\u00f6chberg stehen. &#8211; Wobei die heutige Situation der des Jahres 1972 bei n\u00e4herer Betrachtung sehr \u00e4hnelt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wieder geht es darum, da\u00df ein unsinniger Ausbau zugunsten einer sinnvol\u00adlen Schienen-Bus-Anbindung geopfert werden soll. Nur mit dem Unterschied, da\u00df das Gutachten diesmal die Wirtschaftlichkeit best\u00e4tigt. Jetzt hapert es an der Finanzierung des Projektes, weil sich der Landkreis mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen gegen die anstehende Mitfinanzierung str\u00e4ubt. Wir k\u00f6nnen uns des Eindrucks nicht erwehren, da\u00df sich da ein Verein der Dr\u00fcckeberger ge\u00adgr\u00fcndet hat, dessen Mitglieder aus den Fehlern der Vergangenheit aber nicht das geringste gelernt haben!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dabei war es dem Leiter des Stra\u00dfenbauamtes, Herrn Volker Fehn, nicht ein\u00admal peinlich, sich bei der B\u00fcrgerversammlung in H\u00f6chberg allen Ernstes auf den Standpunkt zu stellen, von &#8222;keinem VerkehrsZuwachs&#8220; auszugehen. Ebenso ist er dem uns angesichts des drohenden Ergebnisses unverst\u00e4ndlichen Glau\u00adben verfallen, da\u00df der Abk\u00fcrzungs- und Schleichverkehr mit der Vollendung des Ausbaus aus dem Altort und dem Hexenbruch verschwinden wird. Anderer\u00adseits ist es nur als Entgleisung zu werten, wenn Herr Fehn auf derselben Versammlung erkl\u00e4rt, da\u00df es ja egal sei, wenn der Stau dann in W\u00fcrzburg stehe. Da stehe er ja ohnehin schon!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Immerhin k\u00f6nnen wir ihm aber zugute halten, da\u00df er ohne Umschweife zum The\u00adma gekommen ist, w\u00e4hrend Herr Hillecke, der in punkto Stau nach dem gleichen St.-Florians-Prinzip verf\u00e4hrt, fast zwei Stunden daran vorbeigeredet hat, obwohl vom zweiten B\u00fcrgermeister H\u00f6chbergs, Herrn Peter Stichler, vorher an\u00adgek\u00fcndigt wurde, da\u00df er sich angesichts der knappen Zeitspanne zwischen den Versammlungen &#8222;kurz&#8220; fassen wolle. &#8211; Wie lange will er wohl brauchen, wenn es einen l\u00e4ngeren Zeitraum zu bew\u00e4ltigen gilt?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Ergebnis dieser B\u00fcrgerversammlung k\u00f6nnen wir nur festhalten, da\u00df sich die B\u00fcrgerinitiativen, ebenso wie beim Ortstermin des Petitionsausschusses, von schlitzohrigen Kommunalpolitikern haben aufs Kreuz legen lassen, obwohl wir H\u00f6chbergs Oberhaupt im Zustand informativer Verwirrung vorfanden. So war Herr Hillecke doch den ganzen Abend nicht in der Lage, drei B\u00fcrgerini\u00adtiativen wenigstens dem Namen nach auseinanderzuhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach unserer Meinung gibt sich Herr Hillecke zwar als der Streiter f\u00fcr die Stra\u00dfenbahn und den Tunnel, aber nur mit dem Hintergedanken, da\u00df der Tun\u00adnel aufgrund der hohen Kosten nie und nimmer vom Bundesverkehrsministerium genehmigt wird. So kann er ganz beruhigt Maximalforderungen stellen, ohne sich selbst ein Kuckucksei ins Nest zu legen. Danach ist es ihm relativ egal, da\u00df mit der Vollendung der zweiten Ausbaustufe das Problem der Blechlawine \u00fcber Nacht W\u00fcrzburg zugeschoben wird, solange es nur H\u00f6chberg in den n\u00e4ch\u00adsten Jahren prim\u00e4r nicht mehr betrifft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist uns zwar verst\u00e4ndlich, da\u00df sich die H\u00f6chberger Kommunalpolitiker be\u00adz\u00fcglich der L\u00f6sung ihrer Probleme nicht von W\u00fcrzburg bevormunden lassen wol\u00adlen. Doch wer das nicht will, der mu\u00df zeigen, da\u00df er in der Lage ist, \u00fcber den eigenen Tellerrand hinwegzusehen und \u00fcberregional zu denken und zu han\u00addeln. Solange sie das nicht gelernt haben, m\u00fcssen sie wohl noch von au\u00dfen in die richtige Richtung dirigiert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Regionalpolitiker Hillecke plagt aber momentan mehr die Sorge, da\u00df sich sein bequemer Sessel bei der n\u00e4chsten Wahl zu einem Schleudersitz entpuppt, wenn der Ausbau nicht verwirklicht wird. Denn es ist damit zu rechnen, da\u00df der Bau der Stra\u00dfenbahnlinie aufgrund der chaotischen Finanzsituation bei der Stadt und der WSB noch f\u00fcnf bis zehn Jahre auf sich warten l\u00e4\u00dft. Da will Hillecke lieber die schnelle L\u00f6sung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der heutigen Problemstellung darf aber nicht eine sinnvolle Schienen- anbindung an solchen Faktoren scheitern. Die Schiene mu\u00df von der Zellerau (Anschlu\u00dfpunkt W\u00f6rthstra\u00dfe) \u00fcber die H\u00f6chberger Stra\u00dfe in Seitenlage zur Bebauung hin und weiter in n\u00f6rdlicher Lage durch den Leistengrund zur Gren\u00adze H\u00f6chbergs gef\u00fchrt werden. Dort kann die Schiene auf der ungenutzten Aus\u00adbautrasse zu liegen kommen und an der Waldbr\u00fccke in der Aschaffenburger Stra\u00dfe eine Wendeschleife eingerichtet werden. Damit h\u00e4lt sich die WSB eine eventuelle Option in Richtung Waldb\u00fcttelbrunn offen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An der Waldbr\u00fccke in H\u00f6chberg sollte aus \u00f6kologischen Gesichtspunkten dann ein Parkhaus f\u00fcr etwa dreihundert P&amp;R-Pl\u00e4tze geschaffen werden. Ebenso k\u00f6n\u00adnen hier insgesamt neun APG-Buslinien und der H\u00f6chberger Zubringerbus ange\u00adbunden werden. Die Taktzeiten der APG-Linien und des Zubringerverkehrs m\u00fcs\u00adsen konsequenterweise aber so verdichtet und damit optimiert werden, da\u00df die PKW bereits in den Gemeinden stehenbleiben und nicht erst in dem neuen Parkhaus. Wer nicht zur Stra\u00dfenbahn laufen kann oder wem der Bustakt nicht pa\u00dft, wird wieder zum PKW abwandern!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine optimale Bedienung der Buslinien ist auch deshalb notwendig, weil sonst einem aufwendigeren Parkhaus zu viele B\u00e4ume weichen m\u00fc\u00dften. Hier geben wir Herrn Hillecke gern recht. Auch wenn er, der jetzt den warnenden \u00d6ko-Finger hebt, wohl wegen eines pl\u00f6tzlichen und unerkl\u00e4rlichen politischen Ged\u00e4cht\u00adnisschwundes vergessen hat, wieviele B\u00e4ume beim Bau der Umgehungsstra\u00dfe ge\u00adfallen sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es kann einfach nicht sein, da\u00df einerseits der vierspurige Ausbau zu Recht verhindert wird, um den Individualverkehr zu behindern, aber andererseits dann die Schiene und das APG-Netz so schlecht bedient werden, da\u00df das Pro\u00adjekt zu einem Spiegelbild des Schildb\u00fcrgerstreiches ausartet, den man ja gerade verhindern will!<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Linie 06<\/span><\/strong> &#8211; die Stra\u00dfenbahn als Pendant zur Linie 07<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie alle W\u00fcrzburger Stadtteile leidet auch das Frauenland unter dem Ver\u00adkehrschaos. Versch\u00e4rft wird diese Situation noch durch den Bau des Be\u00adzirksverwaltungsgeb\u00e4udes auf dem Gel\u00e4nde des K\u00f6nig-Ludwig-Hauses. Die Ver\u00adwaltung der Stadt W\u00fcrzburg hat nun, neben diversen verkehrspolitischen Ar\u00adbeitsgruppen der Parteien, ein &#8222;Verkehrskonzept Frauenland&#8220; vorgelegt, das in erster Linie die Angelegenheiten des Autoverkehrs regelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Somit stellt sich f\u00fcr uns zwangsl\u00e4ufig die Frage, wie das Frauenland sinn\u00advoll an das \u00d6PNV-Netz angeschlossen werden kann. Hier steht einerseits die Stra\u00dfenbahnlinie 06 zur Diskussion und andererseits eine optimale Busanbindung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Betrachten wir zun\u00e4chst die Situation der Buslinien &#8217;06&#8216;, &#8217;16&#8216; und &#8217;14&#8216;. Alle drei sind akut staugef\u00e4hrdet! Die Linie 06 im Bereich Theaterstra\u00dfe, Rennweg und Kreuzungsbereich Valentin-Becker-Stra\u00dfe\/Rennweg\/Friedrich-Ebert Ring, die Linie 16 im Bereich Theaterstra\u00dfe, Balthasar-Neumann-Promenade, Ottostra\u00dfe, Friedrich-Ebert-Ring und Sieboldstra\u00dfe und die Linie 14 im Be\u00adreich K\u00f6llikerstra\u00dfe, Theater- und Ludwigstra\u00dfe, sowie Berliner Platz und Martin-Luther-Stra\u00dfe. Womit zwar durch diese Linien eine optimale Fl\u00e4chen\u00addeckung m\u00f6glich w\u00e4re, aber eine optimale Anbindung an hohen Fahrzeiten scheitert!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Betrachten wir nun eine m\u00f6gliche Stra\u00dfenbahnlinie. Fest steht, da\u00df eine Stra\u00dfenbahn nicht die Randzonen erfassen kann, die der Bus momentan abdeckt Dadurch ist von den Fahrgastzahlen der Buslinien ein Abschlag zu veranschla gen: Linie 06 circa 40%, Linie 16 circa 10% und Linie 14 circa 05%. Darin enthalten sind aber noch nicht der zu reintegrierende, freigestellte Sch\u00fc\u00adlerverkehr und der aktivierbare Neuverkehr &#8211; die Kann-Fahrer. Nach diesem Rechenschema war bereits 1983 die Wirtschaftlichkeit gegeben. Und die Stra\u00ad\u00dfenbahn ist nicht akut staugef\u00e4hrdet!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ebenso ist eine Trassenf\u00fchrung ohne einschneidende Bauma\u00dfnahmen, wie die Niederlegung von ganzen H\u00e4userzeilen, m\u00f6glich. Deshalb sollte von Seiten der Stadt zumindest eine Durchf\u00fchrbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Eine Trasse in Stichworten, zun\u00e4chst das Frauenland:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gleisdreieck an der Virchowstra\u00dfe; zweigleisiger Rasenbahnk\u00f6rper zwischen Stra\u00dfe und Glacis (der Platz reicht aus!); Einm\u00fcndung Ottostra\u00dfe (mit Hal\u00adtestelle); Einm\u00fcndung Sieboldstra\u00dfe (mit Haltestelle); kurze eingleisige Einpflasterung durch den Engpa\u00df Sieboldstra\u00dfe (in anderen St\u00e4dten bereits g\u00e4ngige Praxis); Kreuzung Siebold~\/Friedenstra\u00dfe (mit Haltestelle); Durch\u00adfahrt durch die vollkommen \u00fcberdimensionierte Unterf\u00fchrung; Zeppelinstra\u00ad\u00dfe (n\u00f6rdliche Seitenlage); Schl\u00f6rstra\u00dfe; Frauenlandplatz (Haltestelle mit Zwischenwendeschleife f\u00fcr Einsatzfahrten); Durchquerung der Zu-Rhein-Stra\u00ad\u00dfe; Wittelsbacher Stra\u00dfe (s\u00fcd\u00f6stliche Seitenlage); Wittelsbacher Platz (mit Haltestelle); Zwerchgraben (s\u00fcdliche Rasenbahn); Methfesselstra\u00dfe (mit Haltestelle f\u00fcr das Matthias-Gr\u00fcnewald-Gymnasium); Trautenauer Stra\u00ad\u00dfe bis Holzb\u00fchlweg (unter Ver\u00e4nderung des Stra\u00dfenprofils, was auf knapp dreihundert Meter L\u00e4nge machbar ist); Ecke Trautenauer Stra\u00dfe\/Schadewitz- stra\u00dfe\/Holzb\u00fchlweg (mit Haltestelle)<\/p>\n<p><strong>Universit\u00e4t am Hubland:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">parallel zur Mauermeierstra\u00dfe in leichtem S\u00fcdschwenk Richtung Kreisalters\u00adheim (Haltestelle); zur Stra\u00dfe &#8218;Am Hubland&#8216; (Haltestelle an der Philosophie und an der Bibliothek \/ Mensa, Zwischenwendeschleife f\u00fcr Einsatzfahrten)<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Gerbrunn:<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Theodor-Boveri-Weg (bessere L\u00f6sung) oder parallel zur Stra\u00dfe &#8218;Am Galgen\u00adberg <sup>1<\/sup> (schlechtere L\u00f6sung) mit einer Haltestelle bei Mathematik\/Physik\/ Ortsende Gerbrunn; eingleisig aus Platzgr\u00fcnden zur Kreuzung Siebold-\/ Hauptstra\u00dfe (mit Haltestelle); in eingleisiger Seitenlage auf eigenem Gleisk\u00f6rper entlang der Hauptstra\u00dfe (Haltestelle Rathausplatz) bis zur Giesh\u00fcgeler Stra\u00dfe (Endpunkt mit Wendeschleife)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine detaillierte und genaue Trassenbeschreibung kann bei der IWS jeder\u00adzeit angefordert werden.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Linie 01\/05 (Nord)<\/span><\/strong> &#8211; die Stra\u00dfenbahn unter den Universit\u00e4tskliniken<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf einer B\u00fcrgervereinsversammlung in Lengfeld bekamen wir den Unmut \u00fcber die Planungsmethoden des Ingenieurb\u00fcro Georg Maier und der Stadtregierung bez\u00fcglich der F\u00fchrung einer Stra\u00dfenbahnlinie nach Lengfeld zu sp\u00fcren. Au\u00ad\u00dferdem konnten wir uns vor Ort davon \u00fcberzeugen, da\u00df durch ein Naherholungs\u00adgebiet mit aller Gewalt eine Stra\u00dfenbahn gef\u00fchrt werden soll.<\/p>\n<p><strong>Die IWS stellt hierzu folgendes fest:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir lehnen eine Stra\u00dfenbahntrasse entlang der B 08 und durch das K\u00fcrnach\u00adtal ab! Da uns auf eine Anfrage hin vor Zeugen best\u00e4tigt wurde, da\u00df weder eine Erweiterung der Tennisanlagen, noch eine Ausweitung der Parkplatzkapa\u00adzit\u00e4t an der K\u00fcrnachtalhalle geplant ist, halten wir es f\u00fcr unverantwort\u00adlich, ein gro\u00dffl\u00e4chiges und zusammenh\u00e4ngendes St\u00fcck Natur durch eine Stra\u00ad\u00dfenbahn zu zerschneiden. Hier sollte die Natur Vorrang vor einer sicherlich sinnvollen und kosteng\u00fcnstigen Verkehrserschlie\u00dfung haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die IWS folgt weiterhin der Naumann\/Langenheim&#8217;sehen Planung. Danach wer\u00adden beide Linien durch den Tunnel unter dem Luitpoldkrankenhaus gef\u00fchrt, der in H\u00f6he der Stra\u00dfe &#8218;Bei der Neum\u00fchle&#8216; wieder das Tageslicht erblickt und dort mittels einer Br\u00fccke auf Stra\u00dfenniveau absinkt. Nach einer Rasen\u00adbahnfahrt \u00fcber die Pleichach und der daraus resultierenden und notwendigen Anbindung des Bereiches &#8218;Bayernstra\u00dfe&#8216; folgt die Stra\u00dfenbahn, weiterhin auf Rasen, der Versbacher Stra\u00dfe in \u00f6stlicher Seitenlage bis zur Ostpreu\u00dfen\u00adstra\u00dfe .<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ab hier kann nun einerseits die Stra\u00dfenbahn in Richtung der Pleichachtal- halle gef\u00fchrt werden und andererseits \u00fcber die Ostpreu\u00dfen- und Hessenstra\u00ad\u00dfe das Sonnfeld erreicht werden. Der Parallelverkehr zwischen Luitpoldkran\u00adkenhaus -Tunnel und dem Abzweig in der Lindleinsm\u00fchle macht zudem einen dort notwendigen 6-min-Takt unter geringem Fahrzeugmehraufwand m\u00f6glich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Sonnfeld besteht nun die M\u00f6glichkeit, Lengfeld entweder mit der Schiene oder mittels eines Zubringerbusses zu erschlie\u00dfen. Oder die Stra\u00dfenbahn l\u00e4\u00dft Legfeld im wahrsten Sinne des Wortes rechts liegen und orientiert sich zum stark expandierenden Raum um Estenfeld und K\u00fcrnach. Bei dem momentanen Wi\u00adderstand der Lengfelder gegen eine Stra\u00dfenbahnlinie und ihrer zaghaften Mitarbeit bei der Suche nach einer f\u00fcr sie akzeptablen Trasse w\u00e4re es zu \u00fcberlegen, ob dieser Stadtteil \u00fcberhaupt nur \u00fcber einen Zubringerbus er\u00adschlossen werden soll. &#8211; Aber auch hier gilt, da\u00df all diejenigen, denen der Fu\u00dfweg zur Stra\u00dfenbahn zu lang und der Bustakt zu unattraktiv ist, zu PKW abwandern werden!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Sonnfeld oder gegen\u00fcber des Plaza-Marktes auf Versbacher Seite kann ein Brechpunkt f\u00fcr den Individualverkehr und diverse APG-Buslinien geschaffen werden, womit der unsinnige P&amp;R-Platz am Fu\u00dfe des Greinbergs entfallen k\u00f6nnte. Au\u00dferdem kann bereits jetzt die Linie 24 als staufreie Querverbin\u00addung zur Linie 01\/05 an die Pestalozzistra\u00dfe gef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Kaiserstra\u00dfeJuliuspromenade &#8211; Friedensbr\u00fccke &#8211; Rennweg<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In W\u00fcrzburg stehen schon allein durch zwingende Renovierungen des Gleis\u00adk\u00f6rpers des Stra\u00dfenbahnnetzes einige Bauma\u00dfnahmen an. Im Zusammenhang da\u00admit fordert die IWS einige grundlegende \u00c4nderungen:<\/p>\n<p><strong>01. Friedensbr\u00fccke<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem Neubau der Talaverabr\u00fccke entf\u00e4llt hier der Bedarf von vier Fahr\u00adspuren f\u00fcr den Individualverkehr. Da die &#8218;Br\u00fccke der Deutschen Einheit<sup>1 <\/sup>als Verkehrsentlastung f\u00fcr die Zellerau konzipiert ist, mu\u00df sie die vier Spuren haben. Die Friedensbr\u00fccke jedoch darf nach ihrer Renovierung nur noch zwei Spuren f\u00fcr den Ziel- und Quellverkehr Zellerau aufweisen. Dies- gibt gleichzeitig die M\u00f6glichkeit, H\u00f6chberg und den gesamten Landkreis von der Notwendigkeit eines funktionierenden \u00d6PNV im westlichen Umland zu \u00fcber\u00adzeugen und damit f\u00fcr Kosten\u00fcbernahmen zu gewinnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dagegen erhalten die Stra\u00dfenbahn einen eigenen Gleisk\u00f6rper auf dem s\u00fcdlichen Br\u00fcckenteil und die Radfahrer sichere Wege.<\/p>\n<p><strong>02. Juliuspromenade und Kaiserstra\u00dfe<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">die Fortsetzung dieser Bauma\u00dfnahme findet ihren Niederschlag im Umbau der oberen Juliuspromenade und Kaiserstra\u00dfe zu einer Fu\u00dfg\u00e4ngerzone. Auch dort kann dann die Stra\u00dfenbahn einen eigenen Geleisk\u00f6rper erhalten. Doch das be\u00adsondere Ziel dieser Ma\u00dfnahmen mu\u00df die attraktive Gestaltung unter anderem durch Begr\u00fcnung sein!<\/p>\n<p><strong>03.\u00a0Rennweg<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Zusammenhang mit einer g\u00e4nzlich neuen Verkehrsf\u00fchrung im Innenstadtbe\u00adreich kann dann der Rennweg f\u00fcr den Individualverkehr gesperrt werden. Der hier erzielte Effekt ist die Beschleunigung des Busverkehrs bis auch hier etliche Linien durch die Stra\u00dfenbahnlinie 06 ersetzt werden.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Frankfurter Stra\u00dfe<\/span><\/strong> &#8211; Wohnen im Park<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer heute die Frankfurter Stra\u00dfe in der Zellerau betrachtet, hat das beste und zugleich abschreckendste Beispiel einer \u00f6den Asphalt- und Pflasterw\u00fc\u00adste vor sich. Hier sollte nun bald Abhilfe geschaffen werden!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein R\u00fcckbau auf zwei Spuren mit einem Rasenbahnk\u00f6rper in Seitenlage w\u00e4re sinnvoll. Der Durchgangsverkehr sollte auf die Mainaustra\u00dfe in Richtung zur Talaverabr\u00fccke abgedr\u00e4ngt werden. Eine Umgestaltung der Frankfurter Stra\u00dfe ist dann, wie die Skizze, die am Ende dieses Kapitels zu sehen ist, belegt, sehr wohl m\u00f6glich. Es kann sogar eine dritte Baumreihe zwischen Ra\u00adsenbahnk\u00f6rper und Stra\u00dfe gepflanzt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Rahmen einer 30-km-Zone inklusive einer Rechts-vor-Links-Regelung und eventuellen Aufpflasterungen in den Nebenstra\u00dfen, um Schleichverkehr zu verhindern, erf\u00e4hrt dieses Gebiet eine f\u00fcr W\u00fcrzburg beispiellose Wohnqua- lit\u00e4tsaufwertung!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Friedensbr\u00fccke sollte auf zwei Spuren plus Radwege und Gehsteige re\u00adduziert werden, wobei wir den R\u00fcckbau des Gesamtbereiches Friedensbr\u00fccke\/ R\u00f6ntgenring\/Haugerring auf zwei Spuren als beste L\u00f6sung betrachten. Der Durchgangsverkehr kann auf die Talaverabr\u00fccke und die Nordtangente auswei\u00adchen. Die Talaverabr\u00fccke erh\u00e4lt daf\u00fcr vier Spuren auf Kosten der auf ihr unsinnigerweise angelegten Radwege, die unseres Erachtens wenigst bis gar nicht genutzt werden. Der Ziel- und Quellverkehr aus der Zellerau und dem Stadtzentrum kann von der zweispurigen Friedensbr\u00fccke bew\u00e4ltigt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Buslinie 07 sollte als Querverbindung zwischen der Zellerau und dem Frauenland besser bedient werden. Die Linie 22 sollte kompromi\u00dflos an der Haltestelle Mainaustra\u00dfe an die Stra\u00dfenbahn angebunden werden und im H\u00f6chst\u00adfall w\u00e4hrend einer Pausenzeit eine Schleife durch die Zellerau als Zubrin\u00adger zur Stra\u00dfenbahn ziehen. Der Streckenverlust sollte die APG zu einer durchdachten Taktverdichtung bei der Linie nach Margetsh\u00f6chheim veranlas\u00adsen !<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist aber auch au\u00dferordentlich notwendig, bis zum Bau der Stra\u00dfenbahn\u00adlinie 07, an der W\u00f6rthstra\u00dfe einen Brechpunkt f\u00fcr alle dort ankommenden Buslinien zu schaffen. Dazu wird die Stra\u00dfenbahnhaltestelle komplett auf den Rasenbahnk\u00f6rper in der Luitpoldstra\u00dfe verlegt. Der Platz zwischen zwei Strommasten reicht hier aus und auch der Platz f\u00fcr eine Insel zwischen Schiene und Stra\u00dfe ist ausreichend. Die Bushaltestelle &#8218;W\u00f6rthstra\u00dfe&#8216; wird nach dem Vorbild &#8218;Sanderring&#8216; umgebaut. Die Fahrg\u00e4ste k\u00f6nnen dann, dank der Verlegung der Stra\u00dfenbahnhaltestelle, auf k\u00fcrzestem Weg die Stra\u00dfenbahn er\u00adreichen und umgekehrt ebenso den Busanschlu\u00df in den Landkreis. Der immer noch existierende Busparallelverkehr ist ein unn\u00f6tiger Kostenfaktor!<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Die Frankfurter Stra\u00dfe im &#8222;Querschnitt&#8220;:<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-201 aligncenter\" title=\"skize\" src=\"http:\/\/iws-ev.de\/iws\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/skize.png\" alt=\"\" width=\"547\" height=\"250\" srcset=\"http:\/\/iws-ev.de\/iws\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/skize.png 976w, http:\/\/iws-ev.de\/iws\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/skize-300x137.png 300w\" sizes=\"(max-width: 547px) 100vw, 547px\" \/><\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Gr\u00f6\u00dfenwahnsinn am Heuchelhof<\/span><\/strong> &#8211; Ausbau der Heuchelhofstra\u00dfe<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Stadt W\u00fcrzburg baut gerne Stra\u00dfen. So diesmal die Erweiterung der momen\u00adtan zweispurigen Heuchelhofstra\u00dfe entlang der Stra\u00dfenbahn zwischen den An\u00adschlu\u00dfstellen Stra\u00dfburger Ring und Madrider Ring.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr dieses Projekt wurden unter der Haushaltsstelle 1.6306.9510 Geldmittel in H\u00f6he von 1.976.000,- DM eingeplant und bisher rund 117.000 DM ausgegeben. Ab 1992 sollen dann die restlichen 1.850.000 DM folgen. Also wieder Stra\u00dfen\u00adbau zu einer Zeit, in der die Stadt den \u00d6PNV vorrangig f\u00f6rdern will aber kein Geld dazu hat. Dieses Projekt ist zudem die Realisierung von Pl\u00e4nen, die schon bei der Entwicklung des Heuchelhofes aufgestellt wurden. Statt sich nun den gegebenen Ver\u00e4nderungen, zum Beispiel dem \u00fcberw\u00e4ltigenden Erfolg der Linie 05, und den neuen Einsichten, dem Wandel weg von der autofreundlichen Stadt, an\u00adzupassen, leitet man nach den laufenden Planungen zus\u00e4tzlichen Schwerlast- und Durchgangsverkehr durch Wohngebiete.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um sich jetzt nicht der Unglaubw\u00fcrdigkeit auszusetzen, m\u00fcssen unsere Stadt\u00adr\u00e4te, wenn sie an den Versprechen der letzten Wahl gemessen werden, eine Ent\u00adscheidung gegen diesen Ausbau herbeif\u00fchren. Vielleicht finden deshalb folgen\u00adde Ideen die Zustimmung der Politiker:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Berner Stra\u00dfe wird bis zum Bau der ebenfalls geplanten Querspange f\u00fcr den Durchgangs- und Schwerlastverkehr aus dem Gewerbegebiet freigegeben. Dieser mu\u00df sich dann nicht durch die Wohngebiete und die jetzt schon er\u00adstellten Ampelanlagen qu\u00e4len. Sp\u00e4ter, wenn die Querspange befahrbar ist, wird die Berner Stra\u00dfe, wie geplant, gesperrt und der Durchgangsverkehr \u00fcber den neuen Anschlu\u00df zur B 19 gef\u00fchrt. Damit k\u00f6nnte die gesamte Heu- chelhofstra\u00dfe ab dem Wohngebiet Athener Ring bis zur Ampel am Stra\u00dfburger Ring verkehrsberuhigt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man sieht, da\u00df durch eine zeitliche Verschiebung von Bauma\u00dfnahmen erreicht wird, da\u00df der Ausbau der Heuchelhofstra\u00dfe \u00fcberfl\u00fcssig wird und somit eine sinnlose Geldverschwendung unterbleiben kann.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">KISS &amp; RIDE \/ PARK &amp; RIDE<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">KISS &amp; RIDE d\u00fcrfte die sch\u00f6nste Variante sein, den \u00d6PNV zu nutzen. Leider ist sie nur f\u00fcr Partnerschaften oder solche, die es werden wollen, prakti\u00adkabel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele Arbeitnehmer aus dem Umland fahren mit dem Auto in die Stadt, lassen es dort den ganzen Tag stehen, um am Abend damit wieder nach Hause zu fah\u00adren. Doch folgende Idee k\u00f6nnte dies \u00e4ndern:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bleibt der eine Partner auf dem Lande, k\u00f6nnte er den anderen zu einer ge\u00adeigneten Haltestelle fahren, sich dort mit einem Ku\u00df verabschieden und das Auto zur weiteren Nutzung auf dem Land behalten. Die bessere H\u00e4lfte f\u00e4hrt mit Bus oder Bahn zum Arbeitsplatz und auch wieder zur\u00fcck. Dies ist eine Art von Verkehrsentlastung, die W\u00fcrzburg etwas Werbung und eine verbesser\u00adte Fahrtenh\u00e4ufigkeit kostet, aber teure Parkpl\u00e4tze und bei vielen Familien das ebenso teure Zweitfahrzeug \u00fcberfl\u00fcssig macht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses Beispiel aus Salzburg zeigt wiederum, wie mit etwas Kreativit\u00e4t und wenig Aufwand einen neuer Kundenkreis f\u00fcr den \u00d6PNV gewonnen werden kann, indem einfach die Idee Park &amp; Ride etwas abge\u00e4ndert wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00fcrzburg steht nat\u00fcrlich wieder einmal voll im Widerspruch zu solchen \u00dcber\u00adlegungen. Hier fordert man P&amp;R am Fu\u00dfe des Greinbergs oder auf der Talavera und vor allem in der Sanderau. Man ist sogar bereit, diese unverzeihlichen &#8222;Verkehrss\u00fcnden&#8220; teuer zu bezahlen. &#8211; Woher die Stadt nur die geplanten Gel\u00adder in H\u00f6he von 18 Mio DM nehmen will?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit P&amp;R sollte urspr\u00fcnglicher Verkehr aus den Wohngebieten der Innenstadt herausgenommen werden. Zudem, wer steigt denn, wenn er schon einmal in der Stadt ist, noch auf den \u00d6PNV um? Der Trend beweist das Gegenteil! Zu allen Planungen m\u00fcssen P&amp;R-Pl\u00e4tze im Umland, am besten schon in den Quellbereichen . liegen. Von dort aus f\u00fchrt dann ein Taktverkehr in wichtige Zielbereiche der W\u00fcrzburgerrz burger Innenstadt. Damit k\u00f6nnte eine steigende Verkehrsbelastung im Kessel W\u00fcrzburg durch den Individualverkehr vermieden werden und unsinni\u00adge Projekte, wie das Parkhaus in der Sanderau, den Anwohnern erspart blei\u00adben.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Tarifreform und Finanzen der WSB<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um die Verluste der WSB zu senken gibt es verschiedene Wege. Ein gerne in W\u00fcrzburg mit dem geringsten Erfolg praktiziertes Mittel ist die Tarifer\u00adh\u00f6hung. W\u00e4re es nicht besser, preiswerte Tarife, gekoppelt mit einem \u00fcber\u00adsichtlichen Tarifplan, anzubieten?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von den verschiedensten Seiten, unter anderem auch von der IWS, wurde eine Verk\u00fcrzung der Tarifzonen gefordert. Aber es lie\u00dfen sich auch die Fahrkar\u00adtengattungen verringern und leicht ab\u00e4ndern. Ein Beispiel mag dies verdeut\u00adlichen :<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt die Wochenendtageskarte, das 24-h-Ticket, die Tagungskarte und die diversen Parkscheine, die gleichfalls als Fahrkarte dienen. Man k\u00f6nnte jetzt die Tagungskarte, ebenso die Parkscheine, streichen. Stattdessen wird die Wochenendtageskarte auf den P&amp;R-Pl\u00e4tzen als Angebot, vergleichbar mit der Variokarte, eingef\u00fchrt. D. h. sie gilt f\u00fcr alle Insassen eines PWK ge\u00admeinsam als Zeitkarte und gleichzeitig als Parkschein. Aber, das ist der springende Punkt, nur auf richtigen P&amp;R-Pl\u00e4tzen an der Peripherie W\u00fcrzburgs und im Umland. Die Preisgestaltung mu\u00df selbstverst\u00e4ndlich gleichfalls wett\u00adbewerbsf\u00e4hig und die Fahrkarte in Zukunft an jedem Tag g\u00fcltig sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da\u00df sich durch eine solche Umgestaltung Einnahmen und Kundenzahlen stei\u00adgern lassen, hat schon l\u00e4ngst die Albtal-Verkehrsgesellschaft Karlsruhe bewiesen. Weiter sollte der Preis des 24-h-Tickets gesenkt werden. Bef\u00fcrch\u00adten Sie nun keine Einnahmeausf\u00e4lle. Die Fahrkarte wurde sehr selten verkauft Durch den niedrigeren Preis lie\u00dfe sich der Anreiz, die Fahrkarte zu nutzen, erh\u00f6hen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie sehen, da\u00df auch der Tarif findigen T\u00fcftlern weite Gestaltungsm\u00f6glichkei- ten bietet, ohne immer nur die abschreckende Fahrpreiserh\u00f6hung anzuwenden. Ein anderer Punkt bei der Finanzierung der WSB darf nicht unbeachtet bleiben:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei einem Verlust von etwa 25 Mio EM zahlt die WSB \u00fcber 5,5 Mio DM Zinsen. Durch die l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llige Kapitaleinzahlung der Stadt an die WSB kann die finanzielle Situation etwas gemildert werden. Eine Chance, diese Ka\u00adpitaleinlage zu leisten, erh\u00e4lt der K\u00e4mmerer mit Steuer\u00e4nderungsgesetz im Jahre 1992, wenn es, wie geplant, beschlossen wird. Denn dadurch soll sich die Belastung w\u00fcrzburgs durch die Gewerbesteuerumlage in 1993 um etwa 6,8 Mio DM reduzieren. Wird dieses Gesetz Wirklichkeit, hat sp\u00e4testens dann der Stadtrat die Gelegenheit, sein Wort gegen\u00fcber der Schiene zu er- f\u00fcllen und das Kapital der WSB zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Das Gewerbe und der \u00d6PNV<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Erfolg der Freiburger Innenstadt-L\u00f6sung kann man daran ablesen, da\u00df die fr\u00fcher eher skeptische Gesch\u00e4ftswelt sich nun an dem fortschreitenden Ausbau und Umbau der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone kostenm\u00e4\u00dfig ma\u00dfgeblich beteiligt (Nahverkehrs\u00adpraxis 05\/85, Seite 150). Diese L\u00f6sung besteht aus einem abgestuften System, ausgehend von einer reinen Fu\u00dfg\u00e4ngerzone bis hin zu einer beschr\u00e4nkt befahr\u00adbaren Anliegerstra\u00dfe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Liste der Erfolge von Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen l\u00e4\u00dft sich selbstverst\u00e4ndlich belie\u00adbig erweitern. Jedoch scheint man hier in W\u00fcrzburg mit dieser Art Freiraum f\u00fcr den Kunden nicht zufrieden zu sein. Statt weiter Fl\u00e4chen zur Erholung, zum Flanieren oder Speisen im Stra\u00dfencafe z. Bsp. in der Juliuspromenade und der Kaiserstra\u00dfe zu schaffen, fordert der Gewerbeverband, vertreten durch G. Pr\u00f6schl, weitere Parkpl\u00e4tze in der Innenstadt. Man meint immer noch, da\u00df nur Autofahrer in der Stadt einkaufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch als warnendes Beispiel einer verfehlten Verkehrspolitik mag hier ein Zitat von Dr. K. Schliephake aus dem Heft &#8218;Mainfr\u00e4nkische Wirtschaft&#8216; (Aus\u00adgabe 5\/84, Seite 36) dienen: &#8222;Um der relativ ung\u00fcnstigen Atmosph\u00e4re der Kai\u00adserstra\u00dfe zu entkommen und um die Innenstadt schnell zu erreichen, wird die Kaiserstra\u00dfe m\u00f6glichst schnell und mit geringstem Laufaufwand durcheilt.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir m\u00f6chten an dieser Stelle nicht wissen, wieviel Umsatz den umliegenden Gesch\u00e4ften durch das negative Kaufklima der Kaiserstra\u00dfe entgeht!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn jetzt die Juliuspromenade und Kaiserstra\u00dfe als Fu\u00dfg\u00e4ngerzone ausgewie\u00adsen werden und damit die Stra\u00dfenbahn endlich ihren eigenen Gleisk\u00f6rper in diesem System erh\u00e4lt, erh\u00f6ht sich die Anziehungskraft dieser Bereiche, ja ganz W\u00fcrzburgs, f\u00fcr Besucher und Kunden, die durch eine ansprechende Ge\u00adstaltung noch gesteigert werden kann. Dabei kann nur auf Stra\u00dfencafes und Begr\u00fcnungsma\u00dfnahmen hingewiesen werden. Durch diese Umgestaltung wird ein Klima geschaffen, das auch die Einkaufsbereitschaft der Kunden erh\u00f6ht. Also h\u00e4tten alle Parteien, Gewerbe, \u00d6PNV, Kunden, Besucher und Anwohner, gewon\u00adnen, wenn der Autoverkehr etwas aus der Innenstadt verdr\u00e4ngt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer nun nicht erkennt, da\u00df in einem Kessel wie W\u00fcrzburg das Auto im Inter\u00adesse der Lebensqualit\u00e4t der Bewohner zur\u00fcckgedr\u00e4ngt werden mu\u00df, sollte sich mit einem anderen Bild vertraut machen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Oberen Markt mit Parkplatzsuchverkehr?!<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Zu guter Letzt<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt noch einige Punkte, die angef\u00fchrt werden m\u00fcssen, aber keinen gr\u00f6\u00dfe\u00adren Rahmen in Anspruch nehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da steht die Forderung nach einem Benutzerbeirat mit an erster Stelle. Es ist schlie\u00dflich eine Tatsache, da\u00df die Entwickler des \u00d6PNV in W\u00fcrzburg kei\u00adne (! ) Nutzer der Nahverkehrsmittel sind. Also mu\u00df ein Gremium geschaffen werden, das die Planer auf Fehler, sowie auf bessere Konzepte und Ideen auf\u00admerksam macht, die die Attraktivit\u00e4t des \u00d6PNV steigern. Doch mu\u00df dann dieser Beirat besser angewandt werden als der Verkehrsbeirat der Stadt W\u00fcrzburg, der nicht einmal j\u00e4hrlich tagt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da\u00df es noch Schwachstellen im Fahrplan gibt, wei\u00df zumindest der j\u00fcngere Teil der \u00d6PNV-Benutzer. So wird der Betrieb kurz vor den Schlu\u00dfzeiten von Kino, Kneipen usw. eingestellt. Verst\u00e4ndlicherweise kann man nicht jedem Discobe\u00adsucher eine Alternative zum Auto bieten, aber wenigstens in den gro\u00dfen Rela\u00adtionen &#8211; Gromb\u00fchl, Heuchelhof, Sanderau, Zellerau, H\u00f6chberg, Gerbrunn, Frau\u00adenland, D\u00fcrrbachtal, Veitsh\u00f6chheim &#8211; sollte man mindestens am Freitag und Samstag noch nach 01:00 Uhr eine Fahrt anbieten. Wie will man den potentiel\u00adlen Kunden gewinnen, wenn z. B. um 00:39 Uhr ab Hbf die letzte Stra\u00dfenbahn in Richtung Heidingsfeld f\u00e4hrt?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch in Richtung Versbach hat eine positive Ank\u00fcndigung tats\u00e4chlich zu einer Verschlechterung des Fahrplanes gef\u00fchrt. Seit neuestem verkehren abends zwei Busse im Abstand von zwanzig Minuten, doch danach ist dann f\u00fcr vierzig Minu\u00adten Pause! Wer jetzt eine Stra\u00dfenbahnlinie nach Versbach plant, darf doch nicht schom im Vorfeld die Fahrg\u00e4ste durch Fahrplanverschlechterungen ab\u00adschrecken. Statt dessen sollten einpr\u00e4gsame Takte eingef\u00fchrt werden, um schon jetzt neue Mitfahrer f\u00fcr die Stra\u00dfenbahn zu gewinnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Grunds\u00e4tzlich gilt f\u00fcr den W\u00fcrzburger Fahrplan, da\u00df er zu wenig Verkn\u00fcpfun\u00adgen der Linien untereinander anbietet, um so fehlende Querverbindungen im Liniennetz auszugleichen, z. B. Lengfeld, Frauenland, Universit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Bahnhof in Veitsh\u00f6chheim stellen wir uns in einer Vision als einen Ver\u00adkn\u00fcpfungspunkt mit einer Art Regionalbahn vor. Sie k\u00f6nnte unter anderem zwi\u00adschen Gem\u00fcnden, Marktbreit, Kitzingen, Schweinfurt und Lauda verkehren. F\u00fcr eine solche M\u00f6glichkeit, an Staus vorbeifahren zu d\u00fcrfen, werden viele dank\u00adbar sein, die jeden Morgen damit zu k\u00e4mpfen haben. Sp\u00e4testens mit den Staus, die durch den Bau der Anschl\u00fcsse an die Talaverabr\u00fccke hervorgerufen werden, werden diejenigen nach Alternativen suchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter dem Punkt BIKE &amp; RIDE steht die in W\u00fcrzburg nicht gerade professionel angebotene Anbindung des Fahrrades zumindest an das Schienennetz. Dies er\u00adfordert, da\u00df an Haltestellen Fahrradst\u00e4nder, eventuell sogar \u00fcberdacht, be\u00adreitgestellt werden, um Kunden aus dem weiteren Umfeld der jeweiligen Hal\u00adtestelle als Fahrg\u00e4ste zu gewinnen. Als Beispiel f\u00fcr gelungene BIKE &amp; RIDE- Anbindungen m\u00f6gen hier Karlsruhe und D\u00fcsseldorf dienen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>IWS \u2013 Info ?????<br \/>\nKEIN Flugblatt &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; \u00a0und KEINE Zeitung &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..<br \/>\nAber trotzdem eine Informationsschrift der<br \/>\nInteressengemeinschaft W\u00fcrzbur\u00adger Stra\u00dfenbahn e. V. 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